Schiffe sind eine bekannte Quelle der Luftverschmutzung, auf Wasserstraßen aber auch in Häfen.

Schadstoffquellen

Die kurzzeitige Luftqualität wird stark von Stickstoffdioxid, Partikel und Ozon bestimmt. Alle drei Schadstoffe sind stark mit der Verbrennung von fossilen Brennstoffen verbunden. Im städtischen Umfeld ist der Verkehr die dominante Quelle für Stickstoffdioxid- und Partikelemissionen. Kraftwerke und gelegentlich Industriegebiete sind wichtige Quellen. Hausbrand ist besonders dann eine bedeutsame Quelle, wenn Kohle und Holz verbrannt wird.

Zusätzlich zu den von der Verbrennung von fossilen Brennstoffen erzeugten Emissionen (hauptsächlich Partikel, Stickstoffdioxid und Schwefeldioxid) werden auch andere Schadstoffe als Bestandteil von Produkten in die Atmosphäre emittiert: Flüchtige Kohlenwasserstoffe (VOC) in Lösungsmitteln, Farben und Klebern sowie Benzol und Blei im Kraftstoff. Einige werden als Produkte oder Leckagen von industriellen Prozessen freigesetzt.

Betrachtet man die Summe aller Emissionen in Tonnen/Jahr, sind die Industrie und die Stromerzeugung die größten Eminenten. Allerdings finden deren Emissionen in einer erheblichen Höhe statt. Die Emissionen werden dann in einer großen Luftmenge verdünnt und deren Beitrag zu den Schadstoffkonzentrationen ist oft relativ gering. Im Gegensatz dazu emittiert der Verkehr in Bodennähe. Besonders in engen Straßen, wo die Durchmischung mit der Luft langsam stattfindet, kann der Verkehr die Luftqualität ernsthaft beeinträchtigen, obwohl die Emissionen relativ gering sind. Der Zusammenhang von Emissionen unterschiedlicher Quellen und deren Beitrag zu den Schadstoffkonzentrationen ist im Diagramm der Stadt Rotterdam dargestellt.



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